19.07.2017

Neue Smartphones - FGF hakt nach

BMF-Neuausstattung sorgt für Wirbel

Am 6. Juni 2017 startete die Ausgabe der neuen Smartphones an rund 4.200 Bedienstete der Finanzverwaltung. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die über ein BlackBerry-Gerät verfügten, sowie alle Prüferinnen und Prüfer wurden mit dem aktuellen Modell der Samsung Galaxy A3-Reihe ausgestattet.

Im Zuge der Neuausstattung mit dienstlichen Smartphones wurde seitens der zuständigen IT-Referenten darauf hingewiesen, dass die Einrichtung eines Google "Gmail"-Accounts notwendig wäre, um dienstliche Applikationen installieren und nutzen zu können.

Der Download einer App erfordert unter Android einen aktiven Google Account im Google Play Store.

Dieser steht in keiner Beziehung mit dem BMF und kann von der Unternehmens-IT nicht administriert und serviciert werden. Die Verantwortung und die Verwendung des privaten Accounts liegt in den Händen der/des Finanzbediensteten, wird jedoch zum Download der (dienstlich benötigten) App benötigt.

Für viele Finanzbedienstete stellte sich die Frage inwieweit es gerechtfertigt ist, Bedienstete der Finanzverwaltung anzuweisen, einen privaten Gmail-Account einzurichten, um dienstliche Infrastruktur nutzen zu können. Ebenso viele fragten sich "Inwiefern wird dem Datenschutz Rechnung getragen, wenn Google auf Daten zugreifen kann, die ich nicht freiwillig zur Verfügung stelle?"

Welche rechtlichen Konsequenzen entstehen für jene Bedienstete, die sich weigern einen privaten Account zu erstellen?

Diese und viele weitere Fragen wurden auf Initiative der FGF in einer parlamentarischen Anfrage an BM Dr. Schelling am 14.07.2017 abgeschickt. Über die Antworten informieren wir Sie gerne!