28.09.2017

Fake-Gehlatsverhandlungen?

Kein wirklicher Vorteil für den Bediensteten

Als Präsident der Bundesheergewerkschaft lehne ich Gehaltsverhandlungen mit einer gescheiterten Regierung und mit einer gescheiterten Staatssekretärin klar ab. Ich sehe es als unseriös einer neuen Regierung ein Kuckucksei ins Nest zu legen. Ich verspreche mir durch diesen "Schachzug" auch keinen Vorteil für die Gehaltsverhandlungen und damit auch nicht für die Bediensteten.
Das Hauptproblem bei den kommenden wie auch schon bei den vergangenen Gehaltsverhandlungen ist die Bindung der Bezüge der Bediensteten des BMLVS und der Soldaten an das BDG und somit die anderen Öffentlichen Bediensteten ohne auf deren besondere Aufgabenstellung Rücksicht zu nehmen.
Bezüglich der Verbindlichkeit dieser Verhandlungen für die neue Regierung bin ich sehr skeptisch.
Ich sage daher nein zu den über das Knie gebrochenen Gehaltsverhandlungen und ja zu Gehaltsverhandlungen mit der neuen Regierung insbesondere unter besonderer Berücksichtigung des Bundesheeres.