21.01.2018

Österreichs Wehrfähigkeit am Prüfstand

150 Jahre Allgemeine Wehrpflicht in Österreich

Gruppenphoto beim Tag der Wehrpflicht

Gruppenphoto beim Tag der Wehrpflicht

Am 20. Jänner 2018 jährte sich die Volksbefragung über die Beibehaltung der Wehrpflicht in Österreich zum fünften Mal. Gleichzeitig feierte das Prinzip der Allgemeinen Wehrpflicht 2018 sein 150-jähriges Jubiläum.

Die politischen Parteien haben ihre Positionen zu der in der Verfassung verankerten Wehrpflicht immer wieder verändert. Im aktuellen Regierungsprogramm ist ein klares Bekenntnis zur Wehrpflicht und zur Gestaltung des Bundesheers nach den Grundsätzen eines Milizsystems formuliert.

Die „Plattform Wehrpflicht – Wehrhaftes Österreich“ ist der Zusammenschluss großer wehrpolitischer Organisationen zum „Verband der wehrpolitischen Vereine Österreichs“. Dieser Verband gründete sich im Vorfeld der Volksbefragung und feiert seit damals jährlich am 20. Jänner den „Tag der Wehrpflicht“.

„Wir sind ein parteipolitisch unabhängiger Verband, der sich für die Belange der Landesverteidigung einsetzt und sich als größte Lobby für das Bundesheer versteht“ charakterisierte Brigadier Erich Cibulka als Vorsitzender des Verbandes die Tätigkeit. „Unsere Anliegen und Forderungen standen über Jahre in einem gewissen Gegensatz zur österreichischen Sicherheitspolitik. Wir wollen in einem konstruktiven Dialog eine positive Entwicklung für das Bundesheer unterstützen.“

Im Sommer 2017 formulierte der Verband der wehrpolitischen Vereine Österreichs im Namen seiner bundesweit ca. 250.000 Mitglieder „Positionen und Forderungen“. Diese Positionen wurden beim inzwischen 5. Tag der Wehrpflicht mit den Wehrsprechern der politischen Parteien diskutiert.