22.05.2019

Kolportierter Vorschlag für den Verteidigungsminister wird abgelehnt!

Polarisierender "Experte" ist kein Garant für Stabilität!

Die zurückgetretenen Minister sollen nach ihrer Aussage mit Experten über alle Parteigrenzen hinweg besetzt werden um die Stabilität in der Regierung wieder sicherzustellen. Hinsichtlich der Führung des Verteidigungsressorts wird bereits ein Expertenname medial genannt. Den kolportierten Meldungen zu Folge soll Generalleutnant LUIF der Favorit des Bundeskanzlers sein.

Gegen diesen Vorschlag spricht sich die Bundesheergewerkschaft nachdrücklich aus.

Einen noch im Dienststand befindlichen Untergeben des Generalstabschef als neuen Expertenminister für das BMLV zu entsenden kann bei den Bediensteten nur auf Unverständnis stoßen. In einer Zeit, in der das BMLV und das ÖBH gerade im Umbruch ist und die Zukunft mehr als fragwürdig erscheint würde aus unserer Sicht diese Entscheidung zu sehr polarisieren und ist daher durch die Bundesheergewerkschaft abzulehnen. Die Bundesheergewerkschaft empfiehlt einen Experten, vielleicht unter den pensionierten Generälen, auch über alle Parteigrenzen hinweg, zu finden, der auch in der Vergangenheit schon bewiesen hat, dass er in stürmischen Zeiten das BMLV verlässlich und anerkannt steuern konnte.

Sehr geehrter Herr Bundespräsident, wir sehen konstruktiven Gesprächen mit Freude entgegen.

In der Absicht, der Republik Österreich getreu und bestmöglich dienen zu wollen

verbleibe ich mit den
besten gewerkschaftlichen Grüßen

Ihr
Amtsdirektor Manfred Haidinger, Präsident der FGÖ/BHG