02.05.2020

15. Monatsgehalt für die Helden des Alltags auch beim BMLV und ÖBH

Zivilbedienstete des BMLV und des Bundesheeres leisten Unglaubliches. Die Bezahlung hinkt dagegen hinterher.

Das COVID-19 Virus und die von ihm ausgelöste Krise verlangt von allen Bediensteten des BMLV und des Bundesheeres Höchstleistungen. Während bei den im Einsatz befindlichen Soldaten diese Höchstleistung durch die Einsatzprämie abgegolten wird, gehen jene Soldaten und zumeist Zivildienste, die „nur“ Unterstützungsleistungen bei den Lebensmittelkonzernen, den Pharmagroßlagern und der Post geleistet haben und noch immer leisten, leer aus. Alle die Angesprochenen sind täglich in der Krisenbewältigung an vorderster Front tätig und haben Bürgerkontakt oder sorgen dafür, dass das Bundesheer seine Aufgaben, wie es sich für eine strategische Reserve der Republik gehört, auch erbringen kann.

Immer wieder und von überall, wird ihnen gedankt, sie werden im großen Begriff „Heldinnen und Helden“ des Alltages zusammengefasst und werden so sicherlich auch in die Geschichte eingehen. Doch zumeist sind es jene, eher unbemerkt agierende Mitarbeiter des BMLV und des Bundesheeres die in der Besoldungskette ganz unten stehen.

Daher fordert die Bundesheergewerkschaft für all jene, die in der intensiven Phase der Krise (März – April) mit ihrer Arbeit am Gelingen der Krisenbekämpfung beigetragen haben und mit keiner Einsatzgebühr abgegolten wurden, ein 15. Monatsgehalt, zumindest aber 1000.- €