01.06.2020

FBM TANNER wird von Realität gnadenlos eingeholt!

Eine ganze Kompanie von Milizsoldaten zeigt in einem offenen Brief an Tanner die unfaire Besoldung auf.

www.pixabay.com

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"Ich will keine Neidgenossenschaft innerhalb der mobilgemachten Einheiten" so formulierte es ADir Manfred Haidinger, bereits am 8.4.2020 und wies damit auf die, auf das Bundesheer zukommende Problematik, hin. Dabei war die BHG nicht allein mit ihrer Forderung. Auch die Milizverbände bis hin zum Milizbeauftragten GenMjr Hameseder bliesen alle in das selbe Horn. FBM Tanner und die Bundesregierung hatten also genügend Zeit diese unfaire Differenzierung in der Besoldung per Gesetz zu ändern. Bis dato keine Reaktion, weder von FBM Banner noch vom HBK Kurz. Wie erwartet, machen sich nun die Milizsoldaten Luft: "...Die Miliz ist es bereits seit langem gewohnt ein Schattendasein im Österreichischen Bundesheer zu fristen. Schlechte Ausrüstung, mangelndes Gerät, Bewaffnung und Munition sind uns seit vielen Jahren bekannt. Vom öffentlichen Ansehen ganz zu schweigen. Beim Gehalt ist das Fass allerdings übergelaufen". Es ist also längst an der Zeit, dass FBM TANNER und die Bundesregierung eine rückwirkende Gesetzesänderung im Sinne der Fairness auf der Basis der Bezüge eines aktiven Soldaten sicherstellen, nur so kann Gleichstellung der Miliz auch glaubhaft sein", so Manfred Haidinger abschließend.