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FGÖ - Freie Gewerkschaft Österreichs

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Wer sind wir
 
 
Arbeitnehmervertretung  WARUM?
Eine Arbeitnehmervertretung hat die Aufgabe, die
  • beruflichen
  • wirtschaftlichens
  • sozialen
  • kulturellen und
  • gesundheitlichen
Interessen aller Arbeitnehmer  zu wahren und zu fördern. 
 
Wer verhandelt die Anliegen der Arbeitnehmer?

Betriebsräte bzw. Personalvertreter sind per Gesetz ermächtigt direkt und vor Ort, betriebsinterne Angelegenheiten mit dem Arbeitgeber zu verhandeln. Personalvertreter werden alle 5 Jahre und Betriebsräte alle 4 Jahre gewählt. Sie arbeiten meist für die Arbeitnehmer kostenlos. In manchen Betrieben werden kleinere Beiträge eingehoben (Betriebsratsumlage).
Arbeiterkammern sind die gesetzliche Interessensvertretung aller Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft für alle Angelegenheiten. Sie sind per Gesetz verpflichtet alle Anliegen ihrer Mitglieder auch wahrzunehmen. Dafür besteht zur Arbeiterkammer eine Pflichtmitgliedschaft, die dem Arbeitnehmer 0,5% seines Lohnes kostet.
Gewerkschaften sind private Vereine, die von freiwilligen Mitgliedern leben. Sie handeln dort, wo ihnen von der Arbeiterkammer (für den Bereich der Privatwirtschaft) die Kompetenz übertragen wurde oder die Politik sie als Verhandlungspartner für den Bereich des öffentlichen Dienstes akzeptiert..
 
Arbeitsplatz: Gestern, heute und morgen
Der Wirtschaftsraum Europa verändert sich immer schneller. Während sich durch Zusammenschluss (EU) und Ausweitung (Ostöffnung) ungeahnte neu Märkte öffnen, nützen immer mehr Unternehmen diesen Umstand, um sich zu verändern. Wettbewerbsfähigkeit gilt allgemein als Schlüssel zum Erfolg.
Nichts bleibt unversucht, um uns einzureden, dass Wettbewerbsfähigkeit gleichzusetzen ist mit "Wirtschaftlichkeit" und "Produktivität" und davon der Fortbestand eines Unternehmens abhängt. Vielfach steckt aber nur Profitgier dahinter - auf Kosten der Beschäftigten !
Wer nicht mitspielt - wird auf die Straße gesetzt !
Firmenzusammenlegungen, Partnerschaften, Auslagerungen ins Ausland oder Ausverkauf österreichischer Paradeunternehmen haben einen brutale und beinharte Arbeitsplatzvernichtungswelle ausgelöst. Wer nicht mitspielt, riskiert einen Verlagerung des Unternehmens ins Ausland. Während die Konzernleitungen (Aktionäre) im Ausland gewaltig absahnen, entstehen im Land schier unüberwindliche Probleme.
Existenzangst führt zum Klassenkampf !
Arbeitslosigkeit, Frühpensionen, eine Überbeanspruchung der ohnehin schon fast leeren Sozialtöpfe zwingen uns ein Sparpaket nach dem anderen auf. Ein völlig unnötiger Klassenkampf ist die Folge - Arbeiter gegen Angestellte und Privatwirtschaft gegen den Öffentlichen Dienst.
 
Verschwendete Millionen
Mitgliedsbeiträge in Millionenhöhe -
250.000.000 (in Worten Zweihundertfünfzig Millionen)
EURO an Jahresmitgliedsbeiträgen an die AK laut Medien
200.000.000 (in Worten Zweihundert Millionen)EURO
für den ÖGB an Jahresmitgliedsbeiträgen laut Bilanz 1997

- zur Finanzierung von
  • Bonzentum
  • Glaspalästen
  • Dienstautos
  • Dienstreisen
  • Millionenkredite an amerikanische Pleiteunternehmen.
 
Funktionärsfilz
Arbeiterkämmerer sitzen in der Gewerkschaft,
Gewerkschafter in der Arbeiterkammer,
Gewerkschafter und Arbeiterkämmerer in der hohen Politik
Nur so ist es möglich sich gegenseitig entsprechende Aufwands-entschädigungen, Gehälter und Unterstützungen zukommen zu lassen.
Die (Drauf)Zahler sind WIR !
 

 
Eine klare ABSAGE an diese Arbeiterkammer und Gewerkschaft
Obwohl bei der Nationalratswahl (1999) 47% aller Arbeitnehmer die FPÖ wählten, haben die Freiheitlichen Arbeitnehmer bei den vergangenen Arbeiterkammerwahlen empfindliche Einbußen hinnehmen müssen (OÖ: von 15% im Jahr 1994 auf 10 % wobei die Hälfte überhaupt nicht zur Wahl gegangen ist, in Tirol auf 8,6%, in Vlbg. auf 12,7%, im Bgld. von 9,6 % auf 7%). Eine klare Absage an diese Kammer(miss)wirtschaft!
Was leisten sich die Arbeiterkammern ....
Gagen für AK-Präsidenten von 105.000,-- bis 140.000,-- monatlich.
Personalkosten in Wien 551 Millionen für 674 Beschäftigte
100 Millionen Fraktionsgelder jährlich z.B. für AK-Wahlkampf
Superpensionen z.B. Präsidenten 60% für 10 Jahre und 80% für 20 Jahre
Gigantische Abfertigungen
Wo waren sie, als man sie gebraucht hat?
Konsum-Pleite (alles wurde verscherbelt)
Semperit (Gewinnmaximierung oder Auslagerung ins Ausland)
Vöest (tausende Entlassungen trotz Milliarden-Zuschüsse des Staates)
ÖMV (tausende Arbeitsplätze abgebaut trotz Preisregelung am Bezinmarkt)
Usw. 

Was leistet sich die Gewerkschaft ....
Personalkosten u. Betreuung der Mitglieder 935 Mio.
Verwaltung und Instandsetzung 336 Mio.
Organisation, Information und Presse 568 Mio.
Usw.
.... und das alles unter dem Motto:
SELBSTVERWALTUNG UND PRIVILEGIENSICHERUNG!
 
Alternative für Betriebsräte
Die Freie Gewerkschaft Österreichs ist als Alternative zu den bisherigen Gewerkschaften zu verstehen. Anders als die Fachbereiche des österreichischen Gewerkschaftsbundes, wollen wir in die Betriebe gehen und dort vor Ort mit den jeweiligen Betriebsräten einen Meinungsaustausch durchführen. Wir gehen davon aus, dass gerade Betriebsräte, die in Ihren Unternehmen täglich mit neuen Herausforderungen konfrontiert werden, gute Lösungen für die Beschäftigten ausarbeiten können. Gerade bei guter Betriebsratsarbeit sind wertvolle und gangbare Wege möglich, wo der beste Nutzen und auch Kompromiss zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine optimale Basis für langfristige Arbeitsplatzsicherung geschaffen wird.
Wir wollen diese wertvollen Erfahrungen in regelrechte Konzepte umwandeln und so die Betriebsräte nicht nur fördern, sondern auch miteinander verbinden. So ist es unser Vorhaben in weiterer Folge Betriebsräte verschiedenster Unternehmen zu besuchen und in einem Hearing aktuelle Probleme mit Lösungsvorschlägen und zielführenden Ansätzen unterstützen.
Bei Interesse treten Sie mit uns in Kontakt und vereinbaren Sie einen Termin!
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